Eugen Schwab war seit 1932 Mitglied der Zeugen Jehovas. Am 18. Mai 1936 wurde er verhaftet und am 27. Juli 1936 vom Sondergericht Mannheim zu vier Monaten Haft verurteilt wegen Verbreitens, Einführens und „Vorrätighaltens“ von Druckschriften (Linzgau und Höri), abzüglich zwei Monate Untersuchungshaft. Er hat sich an zwei Sonntagen im Mai 1936 betätigt.
Gefängnis Konstanz und Mannheim bis 27. September 1936.
Am 15. Dezember 1936 wurde er erneut verhaftet und am 21. Mai 1937 vom Sondergericht Mannheim zu acht Monaten Haft verurteilt, abzüglich vier Monate Schutzhaft, weil er am 13. Dezember 1936 eine Druckschrift „Entscheidung“ weitergegeben und eingeräumt hatte, dass er nur flüchtig hineingeschaut habe.
Gefängnis Mannheim bis 29. Oktober 1937. Ab 30. Oktober 1937 KZ Dachau bis 26. September 1939 und ab 27. September 1939 bis 6. Mai 1945 KZ Mauthausen bzw. dessen Außenlager Ebensee. In Mauthausen verlor er einen Finger durch Erfrieren.
Am 6. Mai 1945 wurde Eugen Schwab mit den anderen Häftlingen in Ebensee von US-amerikanischen Truppen befreit.
Wohnadresse zum Zeitpunkt der Verhaftung: Sierenmoosstraße 12.
Nach dem Krieg Schwiegersohn von Paulina Hofmaier.
Beruf: Elektromonteur.