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Stolpersteine Konstanz

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aktualisiert: 16. April 2019

Anfragen: info@stolpersteine-konstanz.de

Nächster Treff der Stolperstein-Initiative:
Dienstag,  9. April 2019, 19.30  Uhr

vhs Konstanz, Katzgasse 7, Raum 1.3

Lageplan

"Neue" stets willkommen !

Nächste Stolpersteinverlegungen voraussichtlich
im Oktober 2019
 

 

 

Freitag,
03.05.2019

vhs Konstanz, Katzgasse 7
19.30 - 21.00 Uhr

 

Thomas Wilms:
„Auschwitz als Steinbruch - Was von den NS-Verbrechen bleibt“
 

Wie die Verbrechen des NS-Regimes vergegenwärtigt werden, ist zunehmend einem ökonomischen und ideologischen Markt überlassen. Aus dem Zusammenhang gerissene Bilder haben bereits maßgeblichen Einfluss auf das Geschichtsbild. Dieser Prozess ist international und überlagert nationenspezifische geschichtspolitische Probleme. Thomas Willms stellt dar, was von den NS-Verbrechen bleibt, welche Aspekte der Erinnerungen von Zeitzeugen von Anfang an ignoriert wurden und welche Missverständnisse die Vorstellungen über Konzentrationslager bestimmen. In Essays, Analysen und Recherchen befragt er literarische und philosophische Werke, Museen, Filme, Fernsehserien, Graphic Novels, ein Puppenspiel und die Reenactment-Bewegung danach, wie apologetisch oder aufklärerisch sie sich mit dem Zweiten Weltkrieg und den deutschen Massenverbrechen auseinandersetzen. Die Streifzüge beginnen in Italien und führen über Deutschland, Frankreich, Polen und Großbritannien in die USA.

 

VeranstalterInnen:  Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz + VVN-BdA Kreisvereinigung Konstanz+ seemoz e. V + vhs Landkreis Konstanz

Eintritt: frei

 

14.05.2019

19.30 - 21.00 Uhr
vhs, Katzgasse 7

Dr. Dorothee Schmitz-Köster

Raubkind
"Von der SS nach Deutschland verschleppt"

Die Journalistin Dorothee Schmitz-Köster bringt Licht in ein immer noch dunkles Stück deutscher Zeitgeschichte. Klaus B. ist Mitte Siebzig, als sein ordentliches Leben aus den Fugen gerät. Er erfährt, dass er als Kind Opfer eines Verbrechens wurde. Er selbst kann sich an nichts erinnern. Mit Hilfe der Journalistin Dorothee Schmitz findet Klaus B. heraus, dass er in Polen zur Welt gekommen ist. Dass er 1943 seiner Familie geraubt wurde, vermutlich von der SS. Dass sein Name und seine Herkunft mit Hilfe des »Lebensborn« gefälscht wurden, der ihn dann bei linientreuen deutschen Pflegeeltern unterbrachte. Klaus B. und Dorothee Schmitz-Köster lernen: Dieses Schicksal teilten Zehntausende Kinder aus Polen und anderen osteuropäischen Staaten. Sie wurden von nationalsozialistischen »Rassenspezialisten« ausgewählt, ihren Familien entrissen und zur »Germanisierung« nach Deutschland verschleppt. Bis heute wissen viele »Raubkinder« nichts von ihrer Herkunft. Klaus B. macht sich auf die Suche nach seinen Wurzeln und findet eine Familie, die ihn seit sieben Jahrzehnten vermisst.

VeranstalterInnen:  vhs + Stadtbücherei Konstanz + Initiative Stolpersteine für Konstanz + VVN-BdA Konstanz

 

Eintritt: € 7.--