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TERMINE - Veranstaltungen

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aktualisiert: 14. Februar 2019

Anfragen: info@stolpersteine-konstanz.de

Nächster Treff der Stolperstein-Initiative:
Dienstag,  9. April 2019, 19.30  Uhr

vhs Konstanz, Katzgasse 7, Raum 1.3

Lageplan

"Neue" stets willkommen !

Nächste Stolpersteinverlegungen voraussichtlich
im Oktober 2019
 

18.03.2019
19.30 - 21.00 Uhr

Vortrag mit Gespräch

vhs Konstanz, Katzgasse 7

Rainer Höß
Das Erbe des Kommandanten

Von allen Täterfiguren des Dritten Reiches ist die des millionenfachen Auftragsmörders Rudolf Höß eine der verstörendsten. Ein Mann, der sich selbst 'ein weiches, fühlendes Herz' bescheinigte und der zugleich mit kalter Akribie die Massenvernichtung im Konzentrationslager Auschwitz betrieb und beschrieb. Rainer Höß musste den Holocaust nicht miterleben, dennoch bestimmen die Verbrechen der Nazis sein Leben. Es liegt an seinem Erbe: Er ist Enkel des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß.

 

Veranstalterinnen:  vhs Landkreis Konstanz e. V.   +   Initiative Stolpersteine – Gegen Vergessen und Intoleranz

 

Donnerstag,
4. April 2019

17.00 - 18.30
Treffpunkt: Gedenk-Obelisk
Sigismundstraße

Lageplan

Rundgang zu Stolpersteinen in Konstanz

Stolpersteine erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus: Juden, politisch und religiös Verfolgte, T4-Opfer („Euthanasie“opfer), Homosexuelle, Sinti und Roma. Diese kleinen Steine im Ausmaß von 10 x 10 Zentimetern im Straßenpflaster sind dezentrale, auf einzelne Personen bezogene Erinnerungsmahnmale. In Europa wurden bis Ende 2018 ca. 70.000 Stolpersteine verlegt. Die Initiative „Stolpersteine Konstanz - gegen Vergessen und Intoleranz“ hat seit 2006 in Konstanz 225 und in der benachbarten Schweiz 3 solcher Steine verlegt. Die Stolpersteine sind ein Kunstprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig, der für diese Idee mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Stolpersteine sind ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur über unsere jüngste Vergangenheit. Bei dem von Dr. Uwe Brügmann geführten Rundgang durch die Konstanzer Innenstadt werden ausgewählte Biografien von Opfern des nationalsozialistischen Terrors ausführlich und exemplarisch vorgestellt. Der Rundgang dauert etwa 90 Minuten.

 

Freitag,
03.05.2019

vhs Konstanz, Katzgasse 7
19.30 - 21.00 Uhr

 

Thomas Wilms:
„Auschwitz als Steinbruch - Was von den NS-Verbrechen bleibt“
 

Wie die Verbrechen des NS-Regimes vergegenwärtigt werden, ist zunehmend einem ökonomischen und ideologischen Markt überlassen. Aus dem Zusammenhang gerissene Bilder haben bereits maßgeblichen Einfluss auf das Geschichtsbild. Dieser Prozess ist international und überlagert nationenspezifische geschichtspolitische Probleme. Thomas Willms stellt dar, was von den NS-Verbrechen bleibt, welche Aspekte der Erinnerungen von Zeitzeugen von Anfang an ignoriert wurden und welche Missverständnisse die Vorstellungen über Konzentrationslager bestimmen. In Essays, Analysen und Recherchen befragt er literarische und philosophische Werke, Museen, Filme, Fernsehserien, Graphic Novels, ein Puppenspiel und die Reenactment-Bewegung danach, wie apologetisch oder aufklärerisch sie sich mit dem Zweiten Weltkrieg und den deutschen Massenverbrechen auseinandersetzen. Die Streifzüge beginnen in Italien und führen über Deutschland, Frankreich, Polen und Großbritannien in die USA.

 

VeranstalterInnen:  Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz + VVN-BdA Kreisvereinigung Konstanz+ seemoz e. V + vhs Landkreis Konstanz

Eintritt: frei

 

14.05.2019

19.30 - 21.00 Uhr
vhs, Katzgasse 7

Dr. Dorothee Schmitz-Köster

Raubkind
"Von der SS nach Deutschland verschleppt"

Die Journalistin Dorothee Schmitz-Köster bringt Licht in ein immer noch dunkles Stück deutscher Zeitgeschichte. Klaus B. ist Mitte Siebzig, als sein ordentliches Leben aus den Fugen gerät. Er erfährt, dass er als Kind Opfer eines Verbrechens wurde. Er selbst kann sich an nichts erinnern. Mit Hilfe der Journalistin Dorothee Schmitz findet Klaus B. heraus, dass er in Polen zur Welt gekommen ist. Dass er 1943 seiner Familie geraubt wurde, vermutlich von der SS. Dass sein Name und seine Herkunft mit Hilfe des »Lebensborn« gefälscht wurden, der ihn dann bei linientreuen deutschen Pflegeeltern unterbrachte. Klaus B. und Dorothee Schmitz-Köster lernen: Dieses Schicksal teilten Zehntausende Kinder aus Polen und anderen osteuropäischen Staaten. Sie wurden von nationalsozialistischen »Rassenspezialisten« ausgewählt, ihren Familien entrissen und zur »Germanisierung« nach Deutschland verschleppt. Bis heute wissen viele »Raubkinder« nichts von ihrer Herkunft. Klaus B. macht sich auf die Suche nach seinen Wurzeln und findet eine Familie, die ihn seit sieben Jahrzehnten vermisst.

VeranstalterInnen:  vhs + Stadtbücherei Konstanz + Initiative Stolpersteine für Konstanz + VVN-BdA Konstanz

 

Eintritt: € 7.--