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Führungen zu ausgewählten Stolpersteinen: Anfragen an info@stolpersteine-konstanz.de

Stolpersteine ist ein Kunstprojekt von Gunter Demnig aus Köln. Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt.

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern hält er die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten.

 

Ein Stein.     Ein Name.     Ein Mensch.

 

Anfang 2017 sind über 60.000 Steine verlegt, an rund 1.300 Orten in Deutschland, Österreich, Ungarn, in den Niederlanden, Griechenland, Belgien, Tschechien, Russland, Kroatien, Frankreich sowie auch in Polen, Slowenien, Italien, Norwegen, in der Ukraine, der Schweiz, der Slowakei, Rumänien und Luxemburg.

Die Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“ arbeitet seit 2005 in Konstanz an der Aufarbeitung von Biografien von Verfolgten des Nationalsozialismus – Juden, politisch und religiös Verfolgte, Euthanasie­opfer, Deserteure, Sinti/Roma und Homosexuelle erhalten so auch in Konstanz ihre Identität zurück.

 

Getragen wird die Initiative von einem breiten gesell­schaftlichen Bündnis.

 

Bei Interesse an der Mitarbeit in der Initiative oder an einer Patenschaft für einen Stolperstein können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

 

Auch über Spenden für unsere Arbeit freuen wir uns.

Derzeit (2017) sind in Konstanz 207, in Kreuzlingen und Tägerwilen drei Stolpersteine verlegt.