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Stolpersteine Konstanz

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Rosa SCHRIESHEIMER, geb. Dukas,   1880 – 1944

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geb.: 14.05.1880

 

22.10.1940 Gurs / Frankreich

07.10.1943 (vermutl.) Pontacq / Frankreich

 

17.1.1944 gestorben in Pontacq / Frankreich

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Bodanplatz 10  heute
(November 2012)

Foto: W. Mikuteit

 

 

Stein_SCHRIESSHEIMER_Rosa

Stolperstein für Rosa SCHRIESHEIMER, verlegt am 22.5.2009

Die korrekte Schreibweise des Namens ist SCHRIESHEIMER

Verheiratet mit Max Schriesheimer, Sohn: Hugo Schriesheimer

Rosa Schriesheimer wurde am 14. Juni 1880 als Tochter von Moritz Dukas und Berta Epstein in Sulzburg geboren.

 

Sie lebte mit Mann Max und Sohn Hugo zwischen 1910 und 1936 zunächst am Bodanplatz 12 und dann am Bodanplatz 10. Nach dem erzwungenen Umzug in die Kreuzlingerstr. wurden sie und ihre Familie zwangseinquartiert in das sogenannte „Judenhaus“ in der Brudertumgasse 6.

Ihr Mann war seit Ende 1938 infolge des Naziterrors körperlich stark beeinträchtigt.

 

 

 

 

Am 22.10.1940 wurde sie zusammen mit ihrem Mann Max und Sohn Hugo nach Gurs verschleppt.

Da dieser Teil Frankreichs nicht von deutschen Truppen besetzt war, stand das Lager unter französischer Verwaltung durch das Vichy-Regime.

Vermutlich wurden sie und ihr Mann Max am 7.10.1943 nach Pontacq, ca. 60 km entfernt von Gurs, in ein Asyl für alte und gebrechliche Menschen verlegt.

 

Rosa Schriesheimer starb drei Monate später, am 17.01.1944, an den Folgen der dreijährigen Lagerzeit unter den unsäglichen Bedingungen des Lagers Gurs.

 

Recherche: Hendrik Riemer, Dorothea Geissler

Patenschaft: Frau Willauer

Quellen:

Oktoberdeportation 1940, Hrsg. v. Erhard R. Wiehn, Konstanz 1990. Darin zahlreiche Augenzeugenberichte, Briefe auch von Rosa Schriesheimer aus Pontacq an den Sohn in der Schweiz, Dokumente auch zu Hugo Schriesheimer

Erich Bloch, Geschichte der Juden von Konstanz, Konstanz 1971, 3. unveränderte Auflage 1996. Darin Namenslisten mit Geburtsdaten

Einwohnermeldekartei, Stadtarchiv Konstanz

Archiv KZ Dachau