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Stolpersteine Konstanz

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Werner MERZBACHER,   Jg. 1928

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geb. 11.06.1928, Öhringen

 

Flucht 1939 Schweiz

Auswanderung USA

1964 Rückkehr in die Schweiz

 

überlebt

 

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Schottenstr. 75
November 2012

Foto W. Mikuteit

merzbacher_werner_stein

Stolperstein für Werner Merzbacher

verlegt am 12.07.2011

Eltern: Dr. Julius Merzbacher und Hilde Merzbacher, Bruder: Rolf Merzbacher

Geboren am 11.06.1928 in Öhringen. Besucht dort die Volksschule und eine jüdische Privatschule, bis er mit seinen Eltern am 23. Februar 1938 zu seinen Großeltern nach Konstanz in die Schottenstr.75 zieht. Kann bei einer Schweizer Hilfsaktion am 16. Februar 1939 mit weiteren jüdischen Kindern in die Schweiz einreisen, kommt dort bei zwei Schweizer Damen in Zürich unter, die den Jungen christlich erziehen.

Nach absolvierter Handelsschule in der Schweiz hofft er auf Einbürgerung, die wegen Erkrankung des Bruders aber abgelehnt wird.

Anfang Mai 1949 wanderte Werner Merzbacher in die USA aus.

1951 heiratete er in New York die Schweizer Studentin Gabrielle Mayer (geb. 1923), die im September 1947 mit der „SS America“ von Cherbourg  aus ebenfalls in die USA auswandert war.

1951 heiratete er in New York die Schweizer Studentin Gabrielle Mayer (geb. 1923), die im September 1947 mit der „SS America“ von Cherbourg  aus ebenfalls in die USA auswandert war.

Am 1. Februar 1954 wurde Werner Merzbacher amerika­nischer Staatsbürger; man kann davon ausgehen, dass gleichzeitig auch seine Frau und Tochter amerikanische Staatsbürgerinnen wurden.

1964 zog Werner Merzbacher mit seiner Frau und ihren drei Kindern nach Zürich, wo er Partner in der Firma Mayer & Cie. wurde, die im Wirtschaftsaufschwung der Nachkriegs­jahre zu einer der führenden Adressen im internationalen Pelzgeschäft avancierte.

 

Werner Merzbacher und seine Frau, Gabriele Merzbacher-Mayer, gründeten eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen der Schweiz.

 

Ausführlichere Vita:
https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Merzbacher

 

Recherche: Petra Quintini

Patenschaft: Herbert Schwalb

Quellen: