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Isi GUGGENHEIM *1915

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geb.: 20.4.1915, Konstanz

 

1938 Flucht nach Argentinien

 

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Hüetlinstr. 21 heute
(November 2012)

Foto: W. Mikuteit

Stein_GUGGENHEIM_Isi

Stolperstein für Isi GUGGENHEIM
verlegt am 22.5.2009

Eltern: Salomon GUGGENHEIM, Toni GUGGENHEIM
Tante: Bona Guggenheim, Neffe: Dagobert GUGGENHEIM

Ausführliche Biografie : Hans-Hermann Seiffert, In Argentinien gerettet - in Auschwitz ermordet. Die Schicksale der jüdischen Familien Salomon Guggenheim aus Konstanz und Abraham Guggenheim aus Donaueschingen 1933-1942. Konstanz 1. Aufl. 2010, 114 Seiten, zahlreiche Fotos und Dokumente. € 14,80. Herausgegeben von Erhard Roy Wiehn. ISBN 978-3-86628-312-1 u. 3-86628-312-1

Siehe auch hier.

Isi GUGGENHEIM, 1932
 

Am 20. April 1915 wird Isi Guggenheim als Sohn von Toni Guggenheim und Salomon Guggenheim in der Hüetlinstraße 21 geboren. Isi gelingt es, Anfang Mai 1938 nach Argen­tinien auszuwandern. Finanziert wird die Auswanderung von der Tante Bona Guggenheim, welche die notwendigen Mittel von ca. 5.000 RM aufbringen kann.

Am 31. Juli 1957 stellte Isi Guggenheim – als Erbe seiner ermordeten Eltern - über seine Anwälte in Buenos Aires und Frankfurt/M. Entschädigungs­anträge für Wiedergut­machung beim Badischen "Landesamt für Wieder­gutmachung" in Freiburg.

Er erhielt Bescheide über folgende Entschädi­gungen:

DM 3.300 Entschädigung für "Freiheitsent­ziehung" (am 13.  November 1958)

DM 4.782 Entschädigung wegen "Schadens im beruf­lichen Fortkommen" (Kapitalentschädigung) am 1. April 1963

 

 

 

 

 

 

Recherche: H.-H. Seiffert

Patenschaft: Beatriz Strauß

Quellen: s. o.