Stolpersteine Konstanz

Karl GROßHANS 1882 – 1946

Inhaltsverzeichnis zeigen/verbergen

Karl GROßHANS 1882 – 1946

zurück weiter  

Karl GROßHANS 1882 – 1946

zurück weiter zum Drucken muss Javascript aktiviert sein Helfen Sie Fehler zu beseitigen!  

geb. 15. März 1881

SPD-Abgeordneter 1919 - 1933

17.03.1933 verhaftet

KZ Heuberg

KZ Kislau / Karlsruhe

1939 Hochverratsprozess

KZ Natzweiler

KZ Dachau

KZ Mauthausen

05.05.1945:
Befreiung durch US-Truppen

25.05.1946 an den Haftfolgen gestorben

 
 
Bild kleiner: klicken

Hussenstr. 43  heute
(November 2012)

Foto: W. Mikuteit

Bild grösser / kleiner: Bild anklicken

Stolperstein für Karl GROSSHANS verlegt am 14.9.2006

Stolperstein für Karl GROSSHANS
verlegt am 14.9.2006

(Das richtige Geburtsjahr ist 1881)

 

15. März 1881 geboren in Altensteig/Württem­berg, lernte Karl Großhans Schriftsetzer / Drucker.

Ab 1899 in Konstanz.

1919 – 1933 vertrat er als SPD-Abgeordneter den Seekreis (Bodensee) im Badischen Landtag Karlsruhe

foto_Grosshans

Karl GROßHANS

 

Hussenstrasse 43: letzter gemeldeter Wohnsitz

Am 17.03.1933 wurde er verhaftet und in das /Stetten am Kalten Markt eingeliefert

Ende Dezember 1933 – März 1934 im (Karlsruhe)

1939 Hochverratsprozess in Stuttgart, 4 Monate Untersuchungshaft, Freispruch.

22. August 1944 ins /Strassburg, kurzzeitig , danach / Linz, Zwangsarbeit als über 60jähriger im Steinbruch.

 

Steinbruch KZ Mauthausen

Steinbruch KZ Mauthausen

05. Mai 1945 von amerikanischen Truppen im KZ Mauthausen befreit

 

GROSSHANS_Karl_grabstein
Grab der Familie Großhans
(Konstanz, Hauptfriedhof)

 

Am 25. Mai 1946 ist KARL Großhans an den Folgen der KZ-Aufenthalte gestorben.

 

Recherche: R. Hamp / H. Riemer

Patenschaft: Peter Friedrich

Quellen:

Käte Weick, Widerstand und Verfolgung in Singen und Umgebung

Südkurier 17. März 1983, "Die Leidenszeit begann mit Schutzhaft", Dieter Schott

Südkurier 24. April 2002, "Hakenkreuz am Rathaus", Tobias Engelsing

Sozialistische Bodensee-Internationale, Festschrift zum 100jährigen Jubiläum, hrsg. V. Norbert Zeller, Friedrichshafen vmtl. 2002

Frau Ingeborg Neidhardt (Enkelin), Rielasingen, Gespräch am 05.12.2005 – maschinenschriftliche Erlebnisse von Karl Grosshans 1933 – 1945 (autobiographisch!)

Landtag von Baden-Württemberg (Hrsg.), Das Gedenkbuch für NS-Verfolgte und dabei zu Tode gekommene württembergische und badische Abgeordnete, Stuttgart o.J. (2004?)