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Irene FUCHS,   1905 – 1951

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Flucht 1937
Palästina

1938 Schweiz

AUSGEWIESEN  1939

England

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Döbelestr. 2 heute
(2018)

 
Foto: © Wolfram  Mikuteit

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Stolperstein für Irene FUCHS
verlegt am 9.7.2018
Foto: © Wolfram  Mikuteit

Mutter: Selma FUCHS

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Irene FUCHS

 

Irene Fuchs wurde am 5.12.1905 in Konstanz geboren. Die Eltern von Irene Fuchs waren Selma, geb. Koblenzer (1882-1944), aus Meersburg am Bodensee, und Sigmund Fuchs (1868-1937) aus Karlsruhe. Beide kamen aus begüterten jüdischen Familien.

Der Vater  studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg, Berlin und München. 1895 übersiedelte er nach Konstanz und erhielt die Zulassung beim Landgericht. 1901 heiratete er in Konstanz Selma. Sigmund Fuchs arbeitete zeitweise in der Kanzlei des renommierten Konstanzer Anwalts Martin Venedey, der bis 1918 als Mitglied der linksliberalen Deutschen Volkspartei Abgeordneter des Badischen Landtags war. Von den Nationalsozialisten wurde Sigmund Fuchs mit Berufsverbot belegt und gab deshalb am 23.12.1936 seine Zulassung am Landgericht Konstanz zurück.

Die  Familie Fuchs wohnte im Haus der Schwiegereltern in der Döbelestraße 2. Der Großvater von Irene Fuchs, Jakob Koblenzer (1844-1927), war Mitglied der liberalen Deutschen Freisinnigen Partei, für die er auch Stadtverordneter in Konstanz war. Ihm gehörte um die Jahrhundertwende  eine Weberei in Meersburg (die spätere „Hämmerle Fabrik“); er starb 1927; ihre Großmutter Sara starb 1934 in Mannheim. Beide wurden auf dem Konstanzer jüdischen Friedhof beerdigt.

Sigmund Fuchs starb am  29.11.1937 in Konstanz und wurde auf dem jüdischen Friedhof in der Schweizer Nachbar­gemeinde Kreuzlingen-Bernrain bestattet.

Selma Fuchs wurde am 22.10.1940 mit 108 anderen Konstanzer Juden nach Gurs im Süden Frankreichs deportiert. Im März 1944 wurde sie in das Sammellager Drancy bei Paris und von dort nach Auschwitz gebracht, wo sie am 30.3.1944 in der Gaskammer ermordet wurde.

Auch der Bruder von Selma Fuchs,  Arthur Koblenzer, der Arzt in Mannheim war, wurde im Oktober 1940 nach Gurs deportiert und am 10.8.1942 in Auschwitz ermordet.

Die Eltern von Irene Fuchs waren liberal und säkular eingestellt, d.h. es  wurden die traditionellen jüdischen Feste gefeiert, das Judentum als Religion aber nicht  praktiziert.

Irene Fuchs scheint ein schwieriges Kind gewesen zu sein. In ihrer Grundschulzeit wurde sie ein Jahr lang privat unterrichtet. 1925 machte sie als Externe an einem Knaben-Realgymnasium in Freiburg Abitur. Der liberale Geist in ihrem Elternhaus erklärt vielleicht auch, warum ihre Eltern 1921 den katholischen Pfarrer an der Dreifaltigkeitskirche in Konstanz, Conrad Gröber, um Rat bei der Erziehung ihrer Tochter fragten. Auch die 16jährige Irene Fuchs war daran interessiert, den Stadtpfarrer kennenzulernen. Es spricht einiges dafür, dass sich später aus dieser speziellen Erzieher-­Zögling-Konstellation ein Liebesverhältnis ent­wickel­te.

Gröber war bis 1924 Pfarrer in Konstanz und ab 1925 Domkapitular in Freiburg. 1931 wurde er Bischof von Meißen und 1932 Erzbischof von Freiburg. So war es vielleicht auch kein Zufall, dass Irene Fuchs nach ihrem Abitur 1925 mit dem Jurastudium in Freiburg begann, wo Gröber als Domkapitular wirkte. Die Beziehung endete, als Gröber zunehmend mit dem Nationalsozialismus sympathisierte.

Ende der 20er Jahre scheint sich Irene Fuchs vom Judentum losgesagt zu haben; jedenfalls bezeichnete sie sich 1932  als konfessionslos, wenn in amtlichen Dokumenten nach der Religionszugehörigkeit gefragt wurde.

Nach dem ersten Staatsexamen im Frühjahr 1929 trat sie als Referendarin in die badische Justizverwaltung ein. Im Februar 1932 promovierte sie in Heidelberg bei Prof. Gustav Radbruch. Radbruch gehörte der SPD an und war in der Weimarer Republik unter den Reichskanzlern Wirth und Stresemann Justizminister. Radbruch setzte sich vor allem für die Öffnung der Justizverwaltung für Frauen ein. 1922 wurde erstmals eine Frau zum Richteramt zugelassen. Noch 1921 hatte der Deutsche Reichstag Frauen als Schöffen und Geschworene mit der Begründung abgelehnt: „Die Frau steht an Entschlussfähigkeit und der Kraft zu energischem Durchgreifen vielfach hinter dem Manne zurück. Dies birgt die Gefahr einer Verweichlichung der Strafrechtspflege.“

Im Spätherbst 1932 trat Irene Fuchs in Karlsruhe zur zweiten juristischen Staatsprüfung an, die sie aber nicht bestand. Unter den 39 Prüflingen waren auch Juden, sie war aber die einzige jüdische Frau. Der Verdacht liegt nahe, dass Irene Fuchs bei der Prüfung durchfiel, weil sie Frau und Jüdin war.

Nach dem Misserfolg beim zweiten Staatsexamen ging Irene Fuchs viel auf Reisen. Im Frühsommer 1933 war sie in Spanien. Im Sommer 1934 besuchte sie Palästina. Belegt ist ihr Aufenthalt in Palästina durch einen Brief ihrer Mutter vom  30.8.1934. Darin schreibt sie an ihre Tochter: „Es wäre mir eine große Beruhigung, wenn Du im dem heiligen Lande keine Muscheln essen würdest“. Muscheln waren nämlich nach dem jüdischen Speisegesetz (Kaschrut) unrein, also nicht koscher, und daher verboten. Ob sich die Tochter an die Mahnung ihrer Mutter hielt, ist nicht überliefert.

Wahrscheinlich war es das Haavara-Abkommen von August 1933 zwischen dem Deutschen Reich und der Jewish Agency, der offiziellen Vertretung der Juden in Palästina, das Irene Fuchs die Reise von 1934 nach Palästina ermöglichte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Palästina von den Briten im Auftrag des Völkerbundes verwaltet. Im Haavara-Abkommen hatten sich die Vertragspartner auf folgenden Mechanismus geeinigt: Auswanderungswillige Juden zahlten ihr Vermögen bei jüdischen Transfer-Banken in Deutschland ein. Von diesem Geld kauften palästi­nen­sische Importeure Waren in Deutschland, die sie in Palästina veräußerten. Die Verkaufserträge erhielten die Auswanderer in Palästina nach Abzug der Unkosten wieder ausbezahlt. Da andere Formen des Kapitaltransfers ins Ausland von der deutschen Regierung massiv besteuert wurden, war der Haavara-Transfer eine relativ günstige Möglichkeit, jüdischen Besitz auszuführen. Außerdem konnte durch das Abkommen die Auswanderung mittelloser Juden ermöglicht werden, da das für die Einwanderung nach Palästina benötigte „Vorzeigegeld“ durch die Einnahmen des Warentransfers finanziert wurde.

Die Einreisevisa nach Palästina wurden von der britischen Mandatsverwaltung im Rahmen einer Quotenregelung vergeben, die sich am Vermögen oder an der Berufs­qualifikation der einreise­willigen Juden orientierte. In Palästina wurden in erster Linie Handwerker oder Bauern und keine Akademiker gebraucht. Wer die berufliche Eignung nicht nachweisen konnte, und dazu gehörte Irene Fuchs, konnte auch  mit dem „Kapitalisten-Zertifikat“, das 1934 etwa 12.600 Reichsmark kostete, nach Palästina einreisen. Das Haavara-Abkommen ermöglichte etwa 53.000 deutschen Juden die Einreise nach Palästina.

Die damals übliche Reiseroute von Europa nach Palästina ging mit dem Schiff von Triest nach Jaffa (Tel Aviv) und von dort weiter auf dem Landweg in das 50 km entfernte  Jerusalem. Die Stadt mit ihren orthodoxen bzw. zionistischen Milieus blieb ihr aber fremd; außerdem konnte Irene Fuchs kein Jiddisch, die Umgangssprache in Palästina unter den eingewanderten Juden. Anfang Oktober 1934 war sie wieder zurück in Konstanz bei ihren Eltern.

Mittlerweile hatte auch die Gestapo vom Verhältnis des Erzbischofs zu Irene Fuchs Kenntnis erhalten. Im November 1936 wurde sie zweimal von der Gestapo verhört. Ihr Vater Sigmund Fuchs hatte sie fürsorglich gewarnt: “Versuche nicht, der Gestapo Widerstand zu leisten. Das wäre, wie wenn eine Fliege gegen einen Berg anrennt“. Offensichtlich wollte die Gestapo den Erzbischof Gröber in Verruf bringen und ihm einen Verstoß  gegen das „Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ vom 15. September 1935 nachweisen, das den Geschlechts­verkehr zwischen Nichtjuden und Juden  als „Blutschande“ unter Strafe stelle. Wenn sie Gröber belastet hätte, hätte auch sie gegen die Nürnberger Rassegesetze verstoßen. Sie tat das Klügste, was sie in dieser Situation tun konnte – sie unterließ es, Gröber zu belasten.

Neben der „Gröber-Affäre“ dürfte Irene Fuchs auch der zunehmende Antisemitismus in Konstanz Sorgen bereitet haben. Die Juden wurden 1936 immer stärker ausgegrenzt, sowohl beruflich wie auch privat. In diesem Jahr begann die Arisierung jüdischer Geschäfte, im Sommer wurden in den städtischen Bädern Schilder mit der Aufschrift „Juden sind hier unerwünscht“ aufgestellt. Ihr Vater Sigmund Fuchs durfte seit  Dezember 1936 nicht mehr als Rechtsanwalt arbeiten, Ärzten wurde die Approbation entzogen und Architekten, wie z.B. Josef Picard, wurden mit Berufsverbot belegt. Im Oktober wurde in der Hussenstraße 21, am „Passage“-Durchgang zur Dammgasse, ein sogenannter Stürmerkasten angebracht, in dem „Der Stürmer“, ein primitives Hetzblatt gegen Juden, ausgehängt war. Hinzu kam die Angst, vielleicht doch noch verhaftet zu werden.

Im Frühjahr 1937 verließ Irene Fuchs für immer ihre Heimatstadt Konstanz;  die Reise - diesmal war es eher eine Flucht - ging wie schon einmal nach Jerusalem. Sie wohnte bezeichnenderweise im Ortsteil Talbieh, der hauptsächlich von griechisch-orthodoxen Christen bewohnt war. Nach etwa einem Jahr in Palästina kehrte sie im April 1938 nach Europa zurück, aber nicht nach Deutschland, sondern in die Schweiz.

Interessant ist, dass Irene Fuchs auch mit dem Gedanken spielte, nach Lettland auszuwandern. Nach einem unblutigen Staatsstreich im Mai 1934 hatte Karlis Ulmanis als „Vadonis“ (Führer) die Macht übernommen. Sein Verbot von antisemitischen Parteien und Zeitungen weckte bei ihr möglicherweise die Hoffnung auf ein Leben in Freiheit in Lettland.

Am 29. April 1938 mietete Irene Fuchs eine Wohnung in Carabietta (Tessin), unterließ es aber, sich polizeilich anzumelden. Im September 1938 wurde ihr illegaler Aufenthalt  von den Behörden entdeckt. Die Polizei des Kantons Tessin gewährte ihr zunächst eine Aufent­halts­berechtigung bis zum 30. November 1938. Ihr Ansuchen, bis zum 31. Januar 1939 in der Schweiz zu bleiben, wurde abgelehnt. Die Regierung des Kantons Tessin setzte als Ausreisedatum den 5. Dezember 1938 fest.

Gegen diese Entscheidung klagte Irene Fuchs am 30. November 1938 vor dem Justiz- und Polizeidepartement des Kantons. Der Einspruch wurde abgelehnt, worauf sie erneut Widerspruch einlegte, diesmal vor dem Schweizer Bundesrat. Gleichzeitig beantragte sie politisches Asyl, „da sie wegen der bekannten Verhältnisse in Deutschland nicht dorthin zurückkehren könne und weil ihr Name dort in einer politischen Angelegenheit genannt worden sei.“ Damit meinte sie wohl die Affäre mit Conrad Gröber. Doch der Bundesrat lehnte ihren Asylantrag ab: „Für Ausländer, die sich erst nachträglich als politische Flüchtlinge zu erkennen geben, kommt solches nicht in Frage“. Am 8. Februar 1939 teilte ihr das Polizei­departement des Kantons Tessin mit, dass sie die Schweiz bis Ende Februar definitiv zu verlassen habe. Man kann davon ausgehen, dass Irene Fuchs die Schweiz bis zu diesem Datum tatsächlich auch verlassen hat, denn anderenfalls hätte ihr die Ausweisung gedroht. Was die Juden nach der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 in Deutschland erwartete, konnte sie in der Schweizer Presse nachlesen.

Als Juristin wusste Irene Fuchs natürlich, dass sie keine Chance hatte, in der Schweiz als politischer Flüchtling anerkannt zu werden. Dass sie sich trotzdem durch alle Instanzen klagte, ist wohl darauf zurückzuführen, dass sie Zeit gewinnen wollte, bis es ihrem Cousin Heinz Siegmund Fuchs, der bereits 1933 nach England emigriert war, gelungen war, für sie Einreisepapiere bei den britischen Behörden zu erwirken. Ob sie sich von einem deutschen oder französischen Hafen nach England einschiffte, ist unklar, es muss aber vor dem 3. September 1939 gewesen sein, denn an diesem Tag hatten England und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg erklärt.

Am 21. Dezember 1939 wurde Irene Fuchs  in London als politischer Flüchtling anerkannt. Wie die meisten Emigrantinnen arbeitete sie als Hausangestellte. 1942 meldete sie sich freiwillig zum "Auxiliary Territorial Service" (ATS), eine Art weibliche Heimatarmee, die 1939 gegründet und 1941 auch für ausländische Frauen geöffnet wurde. Am 4. November 1950 wurde Irene Fuchs britische Staatsbürgerin.

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Irene FUCHS wird am 4.11.1950 britische Staatsbürgerin

 

Sie wohnte im Haus ihres Cousins Heinz Siegmund Fuchs, der sich nach seiner Einbürgerung 1938 H.S. Foulkes nannte. Verheiratet war H.S. Foulkes seit 1960 mit seiner Assistentin und Cousine Elisabeth Marx, die auch eine Cousine von Irene Fuchs war.

In London arbeitete Fuchs bei einem jüdischen Rechtsanwalt. Mit Elisabeth Marx (1918-2004), ihrer Cousine, verband sie ein freundschaftliches Verhältnis („We became great friends“. 1947  fuhren die beiden Frauen nach Deutschland. In Konstanz betrieb Irene Fuchs die Rückgabe ihres Elternhauses. Ihr Rechtsanwalt war Hans Jakob Venedey, der 1933  nach Frankreich emigriert war.

Von Konstanz  ging es weiter nach Karlsruhe, wo Elisabeth Marx wegen der Rückgabe von Vermögenswerten zu tun hatte. Irene Fuchs war jetzt zwar im Besitz ihres Elternhauses, hatte aber keinen Nutzen davon, da das Haus von einer polnischen jüdischen Familie bewohnt war. Die Wohnung war der Familie vom städtischen Wohnungsamt zugewiesen worden. Im Landkreis Konstanz hielten sich nach Kriegsende neben ehemaligen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern auch einige hundert  Juden auf, sogenannte Displaced Persons (DP), die den Krieg und die Konzentrationslager überlebt hatten. Untergebracht in Lagern oder privaten Wohnungen, warteten sie nun auf ihre Ausreise nach Palästina, in die USA oder in andere europäische Länder.

Irene Fuchs starb  am 16. Februar 1951 mit nur 46 Jahren in London. Ihre Cousine Elisabeth Marx besorgte die Formalitäten für ihre Einäscherung am 21. Februar 1951 im Krematorium des Prominentenfriedhofs Golders Green.  Ihre Asche wurde im Friedhofsareal verstreut. Auf dem Friedhof fanden neben bekannten britischen Persönlichkeiten wie Bernard Shaw oder Rudyard Kipling auch Sigmund Freud und seine Frau Martha ihre letzte Ruhestätte.

 

 

Das Haus in der Döbelestraße 2, in dem Irene Fuchs geboren wurde, wechselte in der Folgezeit mehrmals den Besitzer, wie die entsprechenden Dokumente im Grundbuchamt Konstanz belegen.

Nach der Deportation ihrer Mutter wurde die Einrichtung des Hauses am 13.10.1941 öffentlich versteigert. Auf Grund der 11. Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 25.11.1941 fiel das Haus an das Deutsche Reich. In dieser Verordnung heißt es, dass alle Juden, die im Ausland weilen, die deutsche Staatsbürgerschaft verlieren und ihr Vermögen an das Deutsche Reich fällt. Diese Bestimmung galt auch für alle ermordeten und deportierten Juden, also auch für ihre Mutter Selma Fuchs. Am 15.01.1943 fiel das Haus an die Reichsfinanzverwaltung. Diese verkaufte das Haus im Februar 1944 an die NSDAP. Nach dem Krieg ging das Haus in den Besitz des Landes Baden über. Am 27.4.1949 erfolgte die Überschreibung des Hauses auf  Irene Fuchs, die das Haus später ihrer Cousine Elisabeth Marx vermachte. Diese verkaufte das Haus  am 18.03.1952 an die Stadt Konstanz.

Das Haus in der Döbelestraße 2 steht heute noch - doch kaum jemand kennt das tragische Schicksal der Familie Fuchs.

 

Recherche: Uwe Brügmann

Patenschaft:  belladonna. Frauen & Kultur e.V.

Quellen:

Stadtarchiv Konstanz

Grundbuchamt Konstanz

Staatsarchiv Freiburg

Generallandesarchiv Karlsruhe

Gemeindearchiv  Carabietta (Tessin/Schweiz)

Wellcome Library, London