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Simon ALEXANDER  1901 – 1942

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geb.: 7.10.1901 in Konstanz

Kaufmann

11.11.1938 einige Wochen im KZ Dachau

22.10.1940 deportiert nach Gurs / Frankreich, ab März 1941 Lager Rivesaltes. 14.9.1942 deportiert nach Drancy, von dort am 16.9.1942 nach Auschwitz.

Ermordet am 18.9.1942 in Auschwitz

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Schützenstr. 16 heute
(2018)

Stein_ALEXANDER_Simon

Stolperstein für Simon Alexander,
verlegt am 22.5.2009

Geschwister: Siegmund (Exil, überlebt); Albert Alexander; Josef (Exil, überlebt); Anna, verh. Jaari (überlebt)

Ehefrau: Nelly ALEXANDER, Tochter: Ruth ALEXANDER

Simon ALEXANDER wurde am 7. Oktober 1901 in Konstanz geboren.

foto_ALEXANDER_simon

Simon Alexander, ca. 1916

 

Seit Mitte der 20er Jahre arbeitete er in Kreuzlingen / Schweiz bei der Korsettfabrik Gebr. Schwarz.

Verheiratet in erster Ehe mit Annie Alexander, geb. Randal. Gemeinsamer Sohn Gerald.

Frau und Sohn emigrieren 1931 nach Scheidung nach Grossbritannien.

 

1936 heiratete er Nelly ALEXANDER, geb. Schatz. Am 17.3.1937 kam ihre Tochter Ruth Alexander zur Welt.

 

Trotz seiner Arbeit in Kreuzlingen wurden seine Gesuche, mit seiner Familie in die Schweiz zu ziehen, mehrfach abgelehnt.

 

Am 22. Oktober 1940 wurde die Familie zusammen mit 108 anderen Konstanzer Juden nach Gurs deportiert. Im August 1942 kam er in das Sammellager Drancy bei Paris, von wo aus die Transporte mit Tausenden von Juden in die Todeslager in Polen abgingen.

Simon Alexander wurde mit dem 33. Transport am 16.9. nach Auschwitz deportiert und dort zwei Tage später, am 18.9.1942 ermordet.
 

In Konstanz wurde er auf den 31.12.1945 für tot erklärt.

 

Recherche: Bernd Wunder

Patenschaft: Bernd Wunder

Quellen:

Erich Bloch, Geschichte der Juden von Konstanz im 19. und 20. Jahrhundert. Eine Dokumentation. Konstanz, Rosgarten Verlag, 1971