Nächster Treff der Stolperstein-Initiative:

Dienstag,   19. Februar 2013

20:00 Uhr

vhs Konstanz
Katzgasse 7
 


27. Januar :
Holocaust-Gedenktag

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar, bezogen auf den Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau
durch die Rote Armee im Jahr 1945, dem letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs, ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts wurde dieser Tag von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt. Seit 2006 wird dieser Tag weltweit als Holocaust-Gedenktag begangen


Sonntag, 27. Januar 2013, 15 Uhr
Stadttheater Konstanz, Werkstatt (Inselgasse)

 

„Auf immer und ewig"
 
eine Produktion des Kids Clubs des Stadt­theaters Konstanz, unter Leitung von Tanja Jäckel

"Auf immer und ewig" (Inhalt)

Berlin dreißiger Jahre, Lotte und ihre Freunde treffen sich jeden Tag im Hinterhof ihres Wohnhauses. "Auf immer und ewig" haben sie sich gemeinsam geschworen. Doch als die Nationalsozialisten die Macht übernehmen, ändert sich alles. Von heute auf morgen dürfen sie nicht mehr mit ihren jüdischen Freunden spielen. Als nach der Reichspogromnacht viele ihrer Freunde mit den Kindertransporten von ihren Eltern nach England geschickt werden, verstehen sie die Welt nicht mehr. »Wieso sollen Menschen, die bisher meine Freunde waren, plötzlich meine Feinde sein?« Die 28 Kinder des kidsclubs 2 haben im letzten Jahr ein Stück entwickelt über den Verlust der Heimat und der Freunde, über Einsamkeit und Verrat, aber auch über die Menschlichkeit, die alles verbindet.

 

Tanja Jäckel ist eine beeindruckende Leistung gelungen: die Mitwirkenden spielen mit  Ernst und  erstaunlicher Disziplin. Die Inszenierung ist jugendgerecht, wirkt nicht aufgesetzt und ist richtiges Theater, nicht einfach ein "Kinderstück".
                                                                    (Anmerkung Maik)


Sonntag, 27. Januar 2013, 19 -20:30
vhs Konstanz, Wolkensteinsaal

Zeitzeugenbericht:
Marion Charles,
Ein Glückskind auf Heimatsuche

 

Die Zeitzeugin Marion Charles berichtet über ihre Rettung durch eine englische Gastfamilie und das Schicksal ihrer Familie.

Marion Charles ist 1927 in Berlin geboren. Sie wuchs wohlbehütet in einem bürgerlich-jüdischen Hause auf. Ihr Vater war ranghoher Offizier im Ersten Weltkrieg mit der Auszeichnung des Eisernen Kreuzes 1. Klasse.

Im Alter von 11 Jahren hatte sie das Glück mit einem Kindertransport nach England zu gelangen und so dem Holocaust zu entkommen. Hier erhielt sie auch ihre Schulausbildung und studierte an der University of London. Ihren Vater hat sie nie mehr wieder gesehen.

Trotz allem blieb ihr Herz immer in Deutschland, wohin sie auch 1976 zurückkehrte. Sie gründete und leitete in Süddeutschland drei Sprach­schulen.

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Samstag, 11 Mai 2013, 14 Uhr

Gedenkveranstaltung Birnau

 

14 Uhr: Die Führung durch den "Goldbacher Stollen", in dem KZ-Häftlinge für die Rüstungsindustrie Friedrichshafen schufteten, ist sehr empfehlenswert.

Video zum Stollen (2 Minuten)
Video: Interview mit zwei Häftlingen, denen die Flucht gelang

 

Faltblatt mit weiteren Informationen
(4 Seiten)